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Stretch Jeansstoff / Denim uni - schwarz
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9,51 €
(49.95% gespart)
Mittelschwerer, querelastischer Jeans-Denim Stoff in schwarz auf grauem Schussgarn. Der elastische Jeansstoff ist ideal für Jeggings, Kleider, Hosen oder Röcke geeignet. (Separat Waschen! - Färbt leicht ab !)
Art.Nr. 803782
Bestand: 17 m
Eigenschaften
| Verwendung | Accessoires |
| Verwendung | Röcke |
| Verwendung | Kleider |
| Griff/Fall | weicher Griff |
| Herstellungsart | gewebt |
| Eigenschaften | querelastisch |
| Farbe | schwarz |
| Verwendung | Hosen |
| Verwendung | Jacken |
| Eigenschaften | mittelschwer |
| Oberfläche | glatt |
| Material | Jeansstoff |
| Zusammensetzung | 4% Elastan |
| Uni | ja |
| Stoffbreite [cm] | 140 |
| Gewicht [g/lfm] | 360 |
| Zusammensetzung | 32% Polyester |
| Zusammensetzung | 64% Baumwolle |
Jeansstoff besitzt einen absoluten Kultstatus. In den 1950er Jahren entdeckten Jugendliche die Jeans als Symbol des Protests gegen Tradition und Autorität. In der DDR nannte man sie "Niethose". In West-Deutschland der damaligen Zeit wurde die Jeans aufgrund ihrer Herkunft oft auch als Texashose bezeichnet und galt als “Symbol gewalttätiger Unreife und mutwilliger Herausforderung der Konventionen”. Erst durch Schauspiel-Koryphäen wie James Dean oder Marlon Brando wurde die Akzeptanz, wie auch der Bekanntheitsgrad der Jeans gesteigert.
Die Geschichte oder Geburtsstunde der Jeans
Der in Franken, Deutschland, geborene Händler Levi Strauss wanderte 1847 nach San Francisco aus und verkaufte Güter des täglichen Bedarfs an die dortigen Goldgräber. Er vertrieb damals auch Hosen namens Duck Pants, welche aus Segeltuch hergestellt wurden, die aber in der Herstellung zu teuer wurden. Strauss und der Schneider Jacob Davis ließen 1873 ihre Idee, die Verstärkung der Ecken der Hosentaschen mit Nieten, zu patentieren. Das Segeltuch wurde durch einen mit Indigo gefärbten Baumwollstoff namens Denim abgelöst und die Hose mit orangefarbenen Nähten sowie weiteren Nieten verstärkt und verziert. Amerikanische Soldaten brachten sie nach dem Zweiten Weltkrieg mit nach Europa. 1948 wurden Jeans dann erstmals auch in Europa hergestellt. Unvergessen ist auch die Öko-Bewegung der 1970er Jahre, als die Jeans-Latzhose ihren großen Auftritt hatte. 1980 wurde sogar der Politiker Joschka Fischer als Umweltminister vereidigt in Jeans und Turnschuhen.
Für was sind die Nieten an der Jeans?
Zur Beantwortung der Frage müssen wir zurückgehen in den Wilden Westen, als Levi Strauss begann seine Jeans herzustellen. Damals steckten sich die Goldgräber gefundene Nuggets in ihre Taschen und führten sie aus Angst vor Diebstahl am eigenen Körper. Das führte natürlich dazu, dass die Jeans an besagten Stellen schneller riss. An diesen Stellen nähte Levi Strauss die Nieten ein, um die schwachen Stellen der Hose auf diese Weise zu stärken.
Was ist der Unterschied zwischen Jeans und Denim?
Jeans ist eigentlich nur die Bezeichnung für die Hosenform, die ihren Ursprung in der italienischen Hafenstadt Genua hat. Französisch wird Genua Gênes ausgesprochen und daraus entwickelte sich in Amerika die Aussprache Jeans.
Denim hingegen ist der Name für den Stoff, aus dem die meisten Jeans hergestellt werden. Denim leitet sich vom Namen der französischen Stadt Nîmes ab. Dort wurde der Stoff erfunden und ganz schlicht und einfach Serge de Nîmes (Gewebe aus Nîmes) genannt.
Von daher wäre es also richtig, wenn wir nicht von Jeans Stoffen, sondern von Denim Stoffen reden würden. Doch im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich Jeans als Name des Stoffes durchgesetzt. Wir als Großhändler bieten Denim Stoffe in vielen verschiedenen Farben und Mustern als Meterware an. Am bekanntesten ist allerdings der klassische blaue Jeans Stoff.
Herstellung & Eigenschaften von Denim
Denim wurde wie oben schon erwähnt aus reiner Baumwolle hergestellt. Durch die Verwendung von reißfestem Baumwollgarn, wurde der Stoff besonders schwer, robust und widerstandsfähig. Jeansstoff entsteht, indem mit Kettfaden (eingespannt im Webrahmen) und Schussfaden (Arbeitsfaden) gearbeitet wird. Während der Kettfaden blau eingefärbt wird, muss der Schussfaden weiß bleiben. So entsteht wie von Geisterhand das Markenzeichen des Kultstoffes: die Zweifarbigkeit, wobei die rechte Seite des Stoffes blau ist, die linke Seite weiß oder grau bleibt. Erst dadurch entsteht die typische Jeansfärbung des Stoffs. Der Kettfaden ist dabei nicht komplett durchgefärbt, so wäscht sich die Farbe leichter wieder heraus und macht den Stoff so perfekt für die verschiedensten Farbeffekte durch Waschen etc. Nachteil bei der Herstellung von Jeans Stoffen ist ganz eindeutig der wahnsinnig hohe Wasserverbrauch.
Was bedeutet Dark Denim?
Der dunkle Jeansstoff ist ein besonderes Highlight in den vergangenen Jahren geworden. Er entsteht durch mehrere Färbevorgänge mit besonders dunklen Indigo-Farbstoffen. Außerdem wird auf besondere Waschungen verzichtet, sodass der Jeansstoff durch und durch dunkel ist.
Was ist Rigid Denim?
Bei wohl keinem anderen Kleidungsstück ändern sich die Trends so schnell und häufig wie bei Jeans. Momentan gibt es viele angesagte Formen:
- Lässige 70er Jahre Patchwork-Jeans
- Skinny Bootcut (schlankes Bein, extremer Schlag)
- Slit Jeans (unten aufgeschlitzte Jeans)
- Baggy Jeans (sitzen zum Glück nicht mehr so tief wie in den 1990ern)
- Ripped oder Destroyed Jeans (der Name ist Programm)
Was macht Polyester in Jeansstoffen?
Dass vielen Denim Stoffen in der Produktion ein Anteil Polyester beigefügt wird, ist weder neu noch selten. Diese Kombination führt zu akzeptablen Trageeigenschaften, sofern der Anteil an Polyester nicht über 20% liegt. Dadurch ist der Denim Stoff etwas leichter, aber immer noch sehr strapazierfähig und pflegeleicht. Es wird auch gerne Elasthan verwendet, um den Stoff elastischer zu machen.
Wie verarbeite ich Jeansstoff am besten?
Bevor Sie mit dem Zuschnitt beginnen, sollten Sie beachten, dass der Stoff vorgewaschen und gebügelt werden muss, da er stark einlaufen kann.
Zuschnitt
Gewohnheitsmäßig möchte man seine Schnittmusterteile immer gerne mit einer Stecknadel befestigen. Das gestaltet sich bei schweren und festen Qualitäten etwas komplizierter. Wir empfehlen daher, Gewichte aufzulegen und den Jeansstoff mit einer kräftigen Schneiderschere zuzuschneiden.
Nähen
Zum Nähen von Jeansstoff raten wir, spezielle Jeansnadeln zu verwenden. Diese sind besonders gehärtet und brechen nicht ab. Am besten eignet sich Baumwoll- oder Polyestergarn bei einer optimalen Stichlänge von 2,5 mm.
Wie pflege ich Jeans am besten?
Die Zeiten, in denen man sich mit Jeans bekleidet in die Badewanne legte, um sie auf Körperform zu bringen, sind Dank Elasthan mittlerweile vorbei. Damit man aber noch lange etwas von seinem Lieblingsstoff hat, sollte man sein Jeans Kleidungsstück nicht nach jedem Tragen waschen. Dies kann dazu führen, dass die neue Lieblingshose einläuft oder übermäßig ausgewaschen wird. Außerdem geben wir noch folgende Tipps mit auf den Weg:
1. Waschen
Jeansstoff wird grundsätzlich bei 30 Grad Schonwäsche gewaschen. Den Stoff nicht bleichen. Chemische Reinigung ist möglich.
Tipp: Wenn das zu reinigende Teil noch nicht so sehr verdreckt ist, dass eine Wäsche unumgänglich ist, dann stecken Sie den Stoff ins Gefrierfach! Über Nacht werden so muffige Bakterien abgetötet und der Stoff verliert durch zu häufiges Waschen nicht an Farbe und Form. Bevor Ihr Jeansstoff dann doch in der Waschtrommel landet, legen Sie ihn für eine halbe Stunde in eine Essig-Wasser-Mischung, die die Farbe der Jeans fixiert.
2. Trocknen
Vorab sollten Sie unbedingt auf den Waschhinweis achten. Sind synthetische Fasern enthalten, sollten die Jeans besser nicht in den Trockner gepackt werden. Und wenn doch, dann auf niedriger Hitze und mit dem Synthetikprogramm. Bei einem hohen Stretchanteil sollte man dringend auf den Trockner verzichten, da sie bei Hitze extrem zusammen schrumpfen
3. Bügeln
Denim Stoff kann bei mittlerer Hitze gebügelt werden.
Wo kann man Denim Stoffe als Meterware am besten kaufen?
Wir sind ein Großhändler für Denim Stoffe. Wir bieten Denim als Meterware an und zwar in großer Auswahl. Natürlich finden Sie in unserem Onlineshop auch unzählige andere Kategorien, wie Baumwolle, Leinen, Seide, Chiffon und viele andere.
Nach wie vor gilt:
Die Jeanshose ist eines der wichtigsten Teile in jedem Schrank, wenn nicht sogar das wichtigste!
Es gibt kein Kleidungsstück, das unisex, robust und so vielseitig einsetzbar ist.
Die Jeans hat sich über die letzten 160 Jahre ihren Thron wahrlich verdient und wird das Zepter so schnell auch nicht abgeben.
Es bleibt spannend, in welche Richtungen sich der blaue Stoff weiterentwickelt.